Archiv für Juli 2008

19 MINUTEN WACH MINIMIX

Weil’s so schön war kommt hier der nächste Mix. Wieder im Schnitt mehr Bounce als Bumm Bumm. Keine Ahnung warum, hat sich so ergeben. Er ist kürzer als der Summeryeah Mix, hat aber dafür mehr Tracks drin. Nix aus den 80ern, dafür 90er. Das erste Stück ist übrigens von DJ SCHMOLLI aus Wien, einem enorm begnadeten Mashuper, den ich nur allen empfehlen kann!

Aufwachen – Anhören – Weiterpennen

DJ M T DANCEFLOOR – 19 MINUTEN WACH MINIMIX

DJ Schmolli – Temperature Calling 2008
Ragga Twins feat. Aquasky – Let Me See Your Hands
DJ Tameil – Get Silly
East 17 – It’s Alright
The Toxic Avenger – Escape (The Bloody Beetroots Remix)
M.I.A. – Boyz (Hot Pink Delorean Remix)
The Bloody Beetroots – Pour Un Rasage De Très Près Et Un Confort Absolu!!
Munga – Earthquake
Rihanna feat. Sean Paul – Break It Off
Hadouken – Blood, Sweat And Beer
Freq Nasty feat. Rodney P. – Come Let Me Know

SUMMERYEAH MIX

Hier gibt’s einen kleinen Mix von mir zum Download, mit einigen Tracks die ich im Moment sehr gerne mag oder mal gut fand und wiederentdeckte, sozusagen persönliche Hits aus den Jahren 1985 – 2008.
Der Mix ist mehrheitlich eher auf der bouncigen Seite, irgendwann gibt’s mal noch einen Bumm-Bumm-mässigen mit mehr technoiden Sachen. Und wer mich live auflegen hört, kriegt dann vermutlich beides.
Wer beim Melt genau hingehört hat, wird das eine oder andere Stück vielleicht wiedererkennen. Es ist mein erstes „offizielles“ Online-Mixtape, mit allen Ecken und Kanten. Darum lass ich jetzt die Korken knallen.

Prost. Euer DJ M T Dancefloor

DJ M T DANCEFLOOR – SUMMERYEAH MIX

Intergalactic B@stard – Hell Yeah
Yelle – Je veux te voir (Disco D Remix)
Dino – Summergirls
Kim – Wet n‘Wild (Midnight Juggernauts Remix)
4Watt – Dangerous
Ying Yang Twins feat. Pitbull – Shake (Xpress 2 Remix)
Diplo – Buy It Use It
Hollertronix (Diplo) – Work Never Over
Freestyle – Don‘t Stop The Rock

DAS MELT UND DER AUDIOLITH PARKPLATZ RAVE

Der Ausflug zum Melt war eine tolle Sache. Wir fuhren zuerst am Donnerstag mit dem Zug nach Leipzig, um bei einer Freundin aus Zürich zu übernachten und ihre neue, bald fertig renovierte, supertolle Wohnung im Westen der Stadt zu besichtigen und zu fühlen, was Neid bedeutet.

Am Freitag fuhren wir per Mietauto aufs Melt. Glücklicherweise hatte Jens von Proton für alle Bands und HelferInnen Backstagebändel klargemacht, was vieles erleichterte. In der Nähe des Eingangs sahen wir schon Lars und die Hafenklang-Truppe ein Zelt aufbauen unter tatkräftiger Mithilfe von Plemo, Rampue und Egotronic. Wir halfen mit, und trotzdem stand das Ding auch irgendwann, und es sah alles sehr vielversprechend aus, so dass wir aufs Festival konnten, um ein paar Bands anzusehen.

Mich interessierten v. a. Late of the Pier:

Leider war der Sound todbeschissen. Später bei Zoot Woman war das viel besser. Dieses Lied klang z. B. fast so klar und perfekt, als ob es Playback wäre:

Stuart Price finde ich seit diesem Remix aus dem Jahr 1999 toll, auch wenn mir nicht alles gefällt, was er produzierte, und ich fand es klasse, ihn mal live sehen zu können.

Andere Bands fand ich eher einschläfernd. Im Gegensatz etwa zu Torsun langweilten mich Booka Shade gleich von Beginn weg zu Tode. Ich dachte erst, es würde in der Umbaupause Konservenmusik laufen, als ich feststellte, dass ein Drummer zu diesem meiner Meinung nach undefinierbaren Geblubber spielte. Vielleicht tue ich der Band aber auch Unrecht, denn ich blieb tatsächlich nur sehr kurz, und es kann ja auch sein, dass ich sie bei anderer Gelegenheit gut finden würde – wird ja was dran sein an ihrem Erfolg.

Meine Hoffnung, dass ich nach der Band schlafbereit wäre wurde jedoch zunichte gemacht vom Red Bull Floor, hinter welchem wir unseren Zeltplatz hatten. An besagtem Floor wurde fast die ganze Nacht ordentlich geballert.

Anderntags machten wir uns also entsprechend frisch auf den Weg zum Audiolith Rave. Glücklicherweise nahmen uns die netten Herren von Frittenbude mit ihrem Auto mit, so dass wir unseren Superparkplatz auf alle Fälle behalten konnten und unseren Kram trotzdem nicht zu Fuss schleppen mussten.

Schnell aufbauen und kurz nach 13 Uhr fing die Frittenbude auch schon an mit ihrem harten Raveshit. Das war echt eine coole Sache und ich denke, die Band wird noch grosse Erfolge feiern können. Ich freu mich auch schon, nach ihnen und Juri Gagarin aufzulegen, wenn sie im Herbst nach Zürich kommen. Es hatte auch ordentlich Leute und das Publikum wurde im Verlaufe des Nachmittags immer zahlreicher.

Danach waren Plemo & Rampue dran. Unglaublich, wie geil das klingt. Seit den RPM Lovesystem Releaseshows im April/Mai, wo ich das zum ersten mal so hörte, bin ich begeistert vom Plemo Update. Plemo zeigt jetzt auch endlich seine blauen Haare, ich finde es gut, dass er darauf verzichtet sie in diesem unnatürlichen Blond zu färben.

Als drittes sind wir an der Reihe und es ist eine Freude, all die druchdrehenden Leute zu sehen. Bei Tag zu spielen macht eigentlich echt Spass, denn ich seh normalerweise wegen Nachtblindheit und Kurzsichtigkeit nur undetailliert, was das Publikum so treibt und ich fand das alles sehr beeindruckend. Für Bestechungszwecke haben wir Rosen und Süssigkeiten mitgebracht. Die Leute ihrerseits haben sich Leitpfosten von der nahen Strasse besorgt und verwenden sie als eine Art nicht leuchtende und nur unter grossem Kraftaufwand knickbare Mega-Knicklichter, wobei die Reflektoren viel Partyfeeling verbreiten. Andere crowdsurfen auf einem Gummiboot. Wir mussten das Konzert mal unterbechen, weil das Zelt fast zum Einstürzen gebracht wurde, was sehr unangenehm gewesen wäre. Totaler Wahnsinn. Sorry, dass wir Tausendsassaesk und Defendin‘ Disco Dancin‘ nicht mehr spielten, denn leider gab es ein Missverständnis, zwischen uns und Dealer Thomas Heck, so dass dieser anfing aufzulegen, während wir ein Audiokabel suchten. Nächstes mal wieder…

Egotronic machen den Abschluss und raven auch härtest ab. Sie spielen sogar ein neues Lied am Anfang mit Rampue. Super. Leider geht bei Endi irgend ein Gerät kaputt, ich weiss noch nix näheres. Das hängt wohl irgendwie auch mit den Leuten zusammen, die im Verlaufe das Nachmittags die Bühne stürmen.

Während der ganzen Aktion wurde wacker Wodka Gurke ausgeschenkt und sich zu Gemüte geführt. Ich hab genau gesehen, dass Produkt C.E.O. Artur den Löwenanteil vernichtete.

Hier noch drei Bilder, die das ganze schön illustrieren:

MELT1

MELT2

MELT3

(Alle Fotos von Chrissie. Hier gibt’s mehr)

Nach den Konzerten leg ich noch etwas auf und wechsle mich dabei ab mit Dealer Thomas Heck. Cool ist, dass die Leute ziemlich lange bleiben und abtanzen.

Später gehen wir zurück ans Festival, wir kucken aber nicht mehr wirklich viel an, weil es anfängt in Strömen zu regnen. Sehr schade. Ich hab Bonde do Role verpasst und vieles anderes aus Brasilien, was mich interessierte. Mist. Danke an Grrr für den Essensgutschein. Das war lebensrettend.

Schlaf gibt’s trotzdem wenig (Red Bull Floor).

Am nächsten Tag geht’s früh raus, weil wir noch meine CD Player beim Hafenklang Truck abholen und das Mietauto zurückbringen müssen, um danach den Zug um 16 Uhr nach Zürich zu erwischen.

Als kleine Dreingabe legte ich am Montagabend noch in der tollen Bosch Bar auf bis Morgens um 6, so dass sich am nächsten Tag kleine Müdigkeitserscheinungen einstellen.

Superdanke für das ganze Hallo geht an Proton Jens, die beteiligten Bands, natürlich die Partygäste und meinen Mitmusikanten Flumroc, der die Idee zu dem Ganzen hatte. Ebenso an Lars und die Hafenklang Crew Thomas, Bernd, Marc, etc. (ich weiss leider gerade nicht mehr alle Namen) sowie die Leute an der Bar. Ebenso natürlich extrasuperdanke an die Technikerin Beata, die unter nicht ganz einfachen Bedingungen alles geregelt hat und die Ruhe selbst war.

Es war mir eine Freude! Bis dann, MTDF

Nachtrag:

Von Endi kam per Mail die Erklärung: „meine bassstation oder mein keyboard ist gleich beim 2. song abgekackt, hat natürlich tierisch genervt. habs noch nicht wieder ausprobiert, angst.“

Dann hoff ich, dass das Ding bald wieder am Start ist, was es auch sein möge.

MELT / EIN PAAR EINDRÜCKE

via Juri Gagarin Blog

es hat unter dem film auch viele schöne fotos

VIDEO GEIL

es ist sehr schön geworden. und nach unserem geschmack: ohne unsere visagen drin

Saalschutz – Richtige Deejays

von „a nice idea everyday“. hier kann man die macherInnen begrüssen und mit lob überschütten!

still hot: