ICH BIN FAST VORBEREITET

Jetzt geht’s ins Studio, um mit FLUMROC zusammen den letzten Song auf Zack zu bringen. Danach Platten und CDs zusammenpacken und auf geht’s nach Hamburg.

Morgen ist der ersten Studiotag bei DER TANTE RENATE, wo es in erster Linie darum geht, die Sachen einzusingen und abzumischen, da und dort Änderungen vorzunehmen, Dinge einzufügen, etc.

Ich freu mich schon riesig. In den letzten zweieinhalb Jahren ist einiges gegangen und wir haben viele sehr spassige Konzerte gespielt. Das Touren, das Auflegen und verschieden relativ zeitaufwendige sonstige Spassaktionen führten dazu, dass das Liederschreiben etwas vernachlässigt wurde. Ich hatte diesbezüglich auch ein nennen wir es „organisatorisches Problem“, schrieb Textfetzen auf irgendwelche Fresszettel, die ich noch am gleichen Tag verlor. Oder mein Computer, in welchem ich Entwürfe festhielt machte schlapp, etc. Das hat mich nicht gross gestört, weil ich dachte, dass die besten Ideen (oder was ich dafür halte) zurückkehren. Leider weiss ich nicht, ob das stimmt. Manches kam zurück, manches nicht, ich weiss nicht, ob die besten Ideen darunter sind.

Jedenfalls führe ich seit ein paar Wochen eine Art Notizbuch, das ich immer dabei hab – ich kam nicht selbst drauf, es wurde mir geschenkt :) Die Texte, die ich selbst für die gelungensten halten, oder mindestens die Ansätze dazu, fallen mir nämlich oft wie aus heiterem Himmel ein, irgendwo in der Strassenbahn oder so. Ich tippte sie manchmal ins Handy ein, aber irgendwann ist der Speicher voll. Oder ich dachte „schreib ich zu Hause auf“ und vergass sie.

Das Notizbuch ist bis jetzt zu einem Drittel voll. Da meine Ausarbeitung von Texten in erster Linie darin besteht, wegzustreichen, sind aus den Notizen vorerst mal drei Texte entstanden, und vieles ist Überschussmaterial, was vielleicht nie Verwendung finden wird.

So weit so gut, ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Bis dann! MTDF


1 Antwort auf „ICH BIN FAST VORBEREITET“


  1. 1 Plemo 28. August 2009 um 13:07 Uhr

    :D den Glauben, die besten Ideen kämen zurück, bzw, sie blieben ob ihrer hohen Qualität im Kopf, kenn ich sehr gut. Ich glaube leider ist das falsch. Gute Ideen müssen Platz machen für andere unwichtige Gedanken wie z.B. „wie versorge ich mich nachhaltig mit Grundnahrungsmitteln?“ oder, „Ich muss wählen zwischen…“ Wobei das möglicherweise auch gute Textideen wären. Wird sofort notiert ;)

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