AM MINI ROCK

kams zum Eklat.

Eigentlich fing alles super an, wir wurden nett in Empfang genommen, Essen war gut, die Veranstalter gaben sich Mühe, die Backline war komplett (nur einer der Techniker nervte bei unserer Technikerin MICHELLE POSSIBLE etwas rum, wie wir am nächsten Tag erfuhren). JA!KOB und ich legten nacheinander auf, danach fingen wir mit SAALSCHUTZ an. Alles super. Übergang zu FRITTENBUDE. Alles super. Bei „Raven gegen Deutschland“ fragte die Band, ob jemand denn Text könne, und TORSUNs Part übernehmen würde. Es kam eine junge Frau auf die Bühne. Wenn ich das richtig verstanden hab, konnte sie den Text nicht oder hatte gar nicht die Absicht, das Lied zu singen und rief stattdessen einen Veranstaltungshinweis ins Mikrofon. Es kam zu „ausziehn!“-Rufen, die sich flächenbrandartig ausbreiteten. Die Frau war leider doof genug, auch noch mitzuspielen und zog ihr Shirt aus. Ab da geriet die Situation ausser Kontrolle. Wir standen erst perplex am Bühnenrand und riefen dann „Hey, Stop!“ etc. Richtung Publikum, und machten abweisende Handzeichen, aber es war natürlich klar, dass wir gar nicht wahrgenommen wurden. Gleichzeitig versuchte Johannes, der ja ein Mikrofon hatte, dem Treiben Einhalt zu gebieten, aber seine Aufforderungen halfen nichts. Nach einer Weile sagte er „Das wars, wir haben keinen Bock auf diese sexistische Scheisse“.

Danach war die Frage, ob man nach dem Unterbruch weitermachen solle oder nicht. FRITTENBUDE spielten nicht mehr weiter. Ich wurde gefragt, ob ich nochmals auflegen würde. Tat ich nicht.

Wir fuhren ins Hotel und spielten Billard um die Gagen.

Am nächsten Tag fuhren wir zurück nach Zürich und diskutierten während der ganzen Fahrt über die Geschehnisse. Über Nutzen und Angemessenheit eines Konzertabbruchs lässt sich streiten. Bringt es was? Machen sich die Leute Gedanken oder nicht? Gibt es nicht den Idioten zuviel Macht über einen Konzertverlauf? Bestraft man nicht die falschen? War es ein „consensual act“ zwischen Frau und Rufenden? Ist ein Konzert nichts mehr als ein karnevalistischer Katalysator, an dem sich, wenn es unglücklich läuft, der hundsmiserable Zustand der Gesellschaft entzündet? Bis zu welchem Grad lässt sich sowas noch eindämmen, ab wann ist es zu spät? Auch mit den Geschehnissen zusammenhängende Nebenschauplätze wurden besprochen: Soll man überhaupt Leute auf die Bühne holen? Sind Mitmachspiele nicht allgemein völliger Quatsch? Heizen sie die Leute auf und laufen dann u. U. aus dem Ruder? Hier alle durchgekauten Positionen, Möglichkeiten und Theorien wiederzugeben, würde zu weit führen (hab eh 3/4+ schon wieder vergessen). In der entsprechenden Kommentarspalte bei FRITTENBUDEs Facebookpage (und bei SAALSCHUTZ) sowie in ihrem BLOG wurde vieles auch angesprochen. Es geht bis zum Kampf um die Deutungshoheit, etwa darum, wie „wahre Fans“ die Geschehnisse zu empfinden haben.

Abschliessende Anmerkung aus dem Nähkästchen: Ich halte ich mich nicht für besonders moralinsauer oder moralisch überlegen und versuche möglichst selten über andere zu urteilen, was naturgemäss ebenso selten gelingt. Ich mache dumme Witze über dies und das und lache über ebensolche – Witze sind nunmal bisweilen das einzige, was für mich das Leben aushaltbar macht. Manchmal krieg(t)e ich deswegen Ärger, das ist mir egal. Ich finde es auch sinnvoll, Situationen im Moment und Kontext ihres Geschehens zu Beurteilen. Eine Masse, die sich so auf eine Person einschiesst, finde ich eklig. Auch wenn die Person mitmacht. Und die Stimmung, die dann vorherrscht, ist ebenso eklig. Es ist ausserdem das langweiligst-mögliche Verhalten. Es gibt auch Leute, die darüber diskutieren mögen, ob „Ausziehen!“ rufen sexistisch sei. Meinetwegen.

Ob der Abbruch was bringt, ob und wie man den Vorfall hätte verhindern können und ob es fair ist, kann ich nicht sagen. Aber ob ich persönlich es ertrage, das kann ich sagen. Die gegebene Antwort „Kein Bock“ ist eine Antwort, die ich respektiere und die ich nachvollziehe. In dem Sinne Hut ab vor FRITTENBUDE.

Bis denn, MTDF

Nachtrag, was vorher war. Danke Sören für den Link.


49 Antworten auf „AM MINI ROCK“


  1. 1 egal 09. August 2010 um 17:58 Uhr

    Danke für euer Statement.

    Hoffe Ihr stützt die Jungs etwas :)
    Ist nicht leicht denke ich nach so ner Aktion.

    Gab einfach keinen anderen Ausweg.

  2. 2 Administrator 09. August 2010 um 18:05 Uhr

    es gab eigentlich ziemlich viel positive rückmeldungen von ihren fans (mehr als negative, hatte ich den eindruck). die schaffen das schon und brauchen von uns nicht gestützt zu werden :)

  3. 3 Jakob 10. August 2010 um 9:40 Uhr

    ich würd nicht sagen das man wegen so einem vorfall keine fans mehr auf die bühne lassen soll.
    für mich, und ich glaube da bin ich nicht alleine, wäre es ein traum mit einer band von audiolith auf der bühne zu stehen und ein lied mit ihnen zu singen.
    aber ihr habt schon recht das so etwas nicht passieren sollte, den unser spaß sieht anders aus ;)

  4. 4 Sören 10. August 2010 um 10:05 Uhr

    Interessanter ist noch das Video mit dem Vorfall:

    http://www.youtube.com/watch?v=x2O5TkgLrqg&feature=watch_response_rev

    Nach dem Video kann man den Abbruch umso mehr verstehen

  5. 5 stroiner 10. August 2010 um 10:27 Uhr

    findes es klasse das frittenbude, stellv. johannes ich positioniert haben und das konzert für beendet erklärt haben

    meine unterstüzung und die vieler anderer berliner habt ihr

  6. 6 Administrator 10. August 2010 um 10:46 Uhr

    wir haben mal „singen gegen saalschutz“ gemacht, das lief super. es war aber ein kleiner überschaubarer club und jeweils mit leuten, die wegen dem konzert dar waren und nicht festivalpublikum. vermutlich kamen am mini rock ein paar unglückliche umstände zusammen. bisher musste glaube ich noch kein audiolith konzert wegen sowas abgebrochen werden.

  7. 7 medium 10. August 2010 um 11:00 Uhr

    Tolles Statement, super Aktion.
    Nur dann ableistisch die Leute als „Spasten“ zu beschimpfen ist mindestens ungeschickt.

  8. 8 nancy 10. August 2010 um 11:04 Uhr

    he, singen gegen Saalschutz 2 war aber auch auf nem Festival und so weit ich mich erinnern kann, kam’s zu keinem solchen Vorfall.

  9. 9 Administrator 10. August 2010 um 11:27 Uhr

    wo war das nochmals, ich erinnere mich gar nicht mehr? dann liefs bei uns besser. hätte genau so gut schief laufen könen. wir mussten auch schon unterbrechen, wegen grobheiten und einmal hat einer was gegen schwule gerufen. aber es kam nie zum abbruch.
    das erste negative erlebnis war der tokio hotel poster zwischenfall.
    nachzulesen hier:
    http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=46704077&blogId=382126372

  10. 10 nancy 10. August 2010 um 11:56 Uhr

    Das war Obstwiesen letztes Jahr.
    Aber die letzten Jahre hatte ich auch immer das Gefühl, dass auf dem Mini- Rock ein paar Idioten mehr rumlaufen als auf allen anderen Festivals. Zum Beispiel wurden wir 2007 mit Konservendosen beworfen, nicht so lustige Angelegenheit.

  11. 11 Administrator 10. August 2010 um 12:05 Uhr

    2007?! leute mit konservendosen bewerfen ist sowas von 2006!

  12. 12 nancy 10. August 2010 um 12:12 Uhr

    ich nahm an es wäre 2008 und sie seien allen einen schritt voraus!

  13. 13 flo 10. August 2010 um 14:28 Uhr

    Das mit der Deutungshoheit ist wirklich ein Knackpunkt. Trotzdem muss man sagen: Frittenbude bringt doch, genau wie ihr eine u.a. antisexistische Message rüber, und wem das nicht passt, der brauch euch auch nicht hören. Daher ist es mehr als legitim, ein Konzert abzubrechen, wenn sich ein Publikum dann offen gegen diese Message wendet. Dafür kann eigentlich nur jeder Fan der sich nicht nur mit der Audiolithschen Musik sondern auch mit der Gesellschaftskritik identifiziert, Verständnis zeigen. Abgesehen davon hätte ich im Publikum mit den ganzen Atzen um mich herum sowieso keinen Bock mehr gehabt

  14. 14 Coffee 10. August 2010 um 14:31 Uhr

    Ich find total lustig wie hier jetzt alle die ganze Band in den Himmel loben. Ich stand zufällig hinter der Bühne und habe nach dem Abbruch die Diskussionen der Band mitbekommen und es war auf keinen Fall so, dass die ganze Band überzeugt davon war. Es gab Teile der Band die auf ihn eingeredet haben weiter zu machen. Das Statement für das Hannes dann nochmal auf die Bühne kam, kam auch nur zustande, weil er inständig seitens des Veranstalters darum gebeten wurde. Das Ganze ist dann irgendwann in eine Grundsatzdiskussion ausgeartet und die Band ist noch lange später diskutierend rumgelaufen…Sind doch nicht alle die Helden für die ihr sie haltet…

  15. 15 Administrator 10. August 2010 um 16:00 Uhr

    es ist wohl in den seltensten fällen so, dass sich eine band intern zu 100% einig ist`. manchmal auch zu 0%. was zählt und wonach die band offensichtlich beurteilt wird, ist, dass sie abgebrochen haben. auch wenn eine minderheit der band nicht mehr auf die bühne gehen will (es war jedoch eine mehrheit, ich war auch dabei), läuft das konzert nicht weiter. und das über solche dinge diskutiert wird, ist ja wohl klar, wir haben auch auf der heimreise diskutiert und waren uns auch nicht in allen punkten einig, wie du oben nachlesen kannst. oder glaubst du, dass danach alle cool ins auto steigen und kein wort mehr darüber verlieren?

  16. 16 ich 10. August 2010 um 16:07 Uhr

    find den konzert-abbruch total gut und wichtig!

  17. 17 skp 10. August 2010 um 16:29 Uhr

    ach coffee freut sich diebisch darüber, daß eine band reaktionen diskutiert. skandal!

  18. 18 Administrator 10. August 2010 um 16:30 Uhr

    @flo. wir haben keine message ;)

  19. 19 Krautsalat 10. August 2010 um 19:05 Uhr

    Find ich gut.
    Fänds dumm, hätten sie nicht abgebrochen.

  20. 20 Nora 10. August 2010 um 19:15 Uhr

    Also ich finds normal, dass die Band darüber diskutiert und dass sich nicht alles 100% einig waren. Ich schaff es ja in manchen Punkten noch nichtmal mit mir selbst einig zu werden.

    Ich war nicht dabei, aber nach den Videos und dem Bericht zu urteilen finde ich es auch gut, dass es abgebrochen wurde. Wär ich allerdings dabei gewesen, hätte ich mich wahrscheinlich im ersten Moment tierisch aufgeregt. Also über die Leute sowieso und das dann noch abgebrochen wurde.

    Über Mitmachspiele kann man tatsächlich streiten. Alles okay solange man nicht dazu gezwungen wird sich hinzusetzen oder zu hüpfen. Ansonsten gibt es oft nette Sachen beziehungsweise dadurch auch gute Stimmung

  21. 21 mondbär 10. August 2010 um 21:59 Uhr

    absolut gute entscheidung! selbst wenn ich im publikum gewesen wäre hätte ich es gut gefunden…Das „Spastis“ ist euch denke (hoffe!) ich mal plötzlich rausgerutscht in dem ganzen Chaos, klar hätte das nun auch nicht sein dürfen.

    Hoffe das ich euch in Wiesbaden ohne diese ganzen sexistischen Atzen sehen/hören/erleben darf!

  22. 22 Administrator 10. August 2010 um 23:18 Uhr

    hiermit hab ich zum ersten mal einen kommentar gelöscht.

  23. 23 jochen 11. August 2010 um 3:16 Uhr

    hab die geschichte aus erster hamd anders gehöhrt
    aber ist wahrscheinlich ansichtssache

  24. 24 Dora 11. August 2010 um 4:53 Uhr

    eey, is das hip-hop was ihr da macht? Cool, daß ihr abgebrochen habt, und natürlich darüber diskutiert, weil, Diskussion und Aktion gehörn doch zusammen?

  25. 25 atze 11. August 2010 um 8:32 Uhr
  26. 26 flawed 11. August 2010 um 9:40 Uhr

    jochen, erzähl doch mal was anders war als auf den Videos zu sehen ist.

  27. 27 B 11. August 2010 um 9:43 Uhr

    Sehr gute Entscheidung. Ich hätte wahrscheinlich genauso reagiert. Und wenn es Leute gibt, die das nicht verstehen können oder wollen, ist das ihr Problem. Ihr müsst euch nicht zum Circus-Elefanten machen und nur weil ihr auf der Bühne steht, alles hinnehmen.

    Irgendwo hörts halt auf, unabhängig davon, ob alle aus der Band die Entscheidung zu 100% tragen. Sobald nur einer von euch sich unwohl bei der Sache fühlt und die Situation nicht mit seinen Idealen übereinstimmt, ist das vollkommen okay.

    Gleichzeitig kann man wohl kein besseres Statement abgeben….(inklusive Mittelfinger an die Leute)

    One!

  28. 28 endi 11. August 2010 um 11:33 Uhr

    sie haben diskutiert! hängt sie!

  29. 29 schokolade 11. August 2010 um 13:25 Uhr

    1a! :) und den deutungshoheitknackpunkt sehe ich hier garnicht. es war eine sexistisxche situation und als antisexist_in lehnt man solche situationen ab. punkt. sexismus heißt nicht unbedingt, dass es der frau schlecht dabei geht, sondern nur dass es vl einer anderen frau in der selben situation blöd gehen könnte und das publikum sich deshalb nicht sterotyp „frau => ‚ausziehen‘-brüllen“ verhalten sollte.

  30. 30 Sam 11. August 2010 um 18:06 Uhr

    Um Himmels Willen. Das „Ausziehn Ausziehn“ Video ist ja wie ein Autounfall :/

    Asozial und sexistisch von den Typen im Publikum, ziemlich doof von der Frau auf der Buehne.

    Hat nichts mit euch zu tun. Reaktion finde ich angebracht, ich bezweifle stark, dass es was bringt, aber es ist auf jeden Fall sinnvoll, den Vorfall hier zu diskutieren.

  31. 31 DJ on the Rocks 11. August 2010 um 22:30 Uhr

    Tja das ist halt so`ne Sache mit elenden Masse.

  32. 32 so 12. August 2010 um 15:55 Uhr

    Finde ich sehr lobenswert!

  33. 33 Dings 12. August 2010 um 16:39 Uhr

    hihi „Coffee“ hat wohl noch nie in seinem Leben diskutieren müssen.
    Ja genau, helden brauchen wir dringend. (Achtung Ironie)

    Das mensch zunächst von solch einer Situation überfordert ist, ist normal – Gruppenentscheidungen dauern nunmal etwas sowie dass es zu begrüßen (!) ist, dass sich die Bands mit ihren eigenen Verhalten beschäftigen. (Und uns davon berichten sowieso)
    Sagt mal, wo lebst du, dass dir das seltsam vorkommt ?!
    Hast du immer einen Katalog an möglichen Statements, die eine gesamte Gruppe vertritt, zur Hand, den du dann zückst ?! („ah – eine Besucherin, die offensichtlich keine Ahung hat wer wir sind, plus ein Publikum das widererwarten aus einem Teil Ignoranten besteht. Scheiße, da kann ich auch gleich zu MTV. Was mach ich jetzt? Hm…hier, Seite 2, Lösung 1 c)“ ^^)

    Ich finde auch die Frage „bringt das was?“ sinnlos.
    Hey, die Jungs sind Menschen – warum zum Teufel nochmal sollten die weiterspielen, wenn ihr Schaffen gar nicht anerkannt wird?
    Schade um diejenigen, die sie wirklich hätten sehen wollen und sich nicht bei dem schönen Konzert vom Alltags-Nonsense erholen konnten.
    Top Typen!

  34. 34 dani 14. August 2010 um 0:52 Uhr

    Respekt.

  35. 35 remember 14. August 2010 um 23:51 Uhr

    heyho,
    nicht nur um mal von dem (notwendigen) frittenbude-abbruch wegzukommen: danke für ne große show von frittenbude und saalschutz am donnerstag!!! für nen großteil dämliches publikum könnt ihr beileibe nix, das hat sich das minirock (leider!) mit dem aufgebot an bands die letzten zwei jahre (wiederum leider!) selbst zuzuschreiben…
    mit besten antirassistischen grüßen: remember

  36. 36 Jan 15. August 2010 um 12:08 Uhr

    Beim Ansehen des Videos habe ich mir überlegt inwieweit der Sänger _unbewusst_(!) sexistisch zu der Eskalation beigetragen haben mag:

    - Punk mit Bierflasche: Langweilig.
    - Frau um die vierzig: Nä.
    - Aaah: Leicht bekleidete Blondine! Die hol ich mir auf die Bühne!

    Ich weiß, is totale Spekulation, aber is mir grade durch den Kopf gegangen.

  37. 37 Administrator 15. August 2010 um 23:56 Uhr

    ja, es ist totale spekulation.

  38. 38 anfüte 19. August 2010 um 21:36 Uhr

    Charakterstärke!
    Gegen den Strom schwimmen und sich gegen die Masse stellen, wenn was nicht richtig ist, was abläuft, war schon immer ein Markenzeichen von Frittenbude – ihren Bandmitgliedern! Mit dieser Reaktion haben sie wieder einmal Farbe bekannt und spricht nur für sie! Hut ab vor ihrer Reaktion oder..Respekt, wie man in Bayern sagt!
    Die Fans in Bayern sind stolz auf Euch. Wir freuen und auf Wiesbaden, Frittenbude! Wir kommen!

  39. 39 someone 24. August 2010 um 15:56 Uhr

    kann mir jemand erklären (bestenfalls frittenbude, gerne jemand anders), was diese aktion mit sexismus zu tun hat? orgien und nackte haut sind keineswegs regressiv oder sonstwie partyfeindlich, haben aber schon gar nichts mit sexismus zu tun. die person auf der bühne wurde zu etwas aufgefordert und ist dem völlig freiwillig nachgekommen – das steht für enthemmung und das ist freiheit. korrigiert mich!

  40. 40 lila 31. August 2010 um 18:54 Uhr

    echt ne tolle aktion. find ich nur und ausschließlich richtig.

    wir sind größtenteils nur wegen eurer reaktion in rostock aufs konzert gegangen…

    weiter so

    mit antisexistischen grüszen

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