Archiv für Juni 2012

BALD KOMMT DIE ZEIT,

in der die Kompositionen von Software-Entwicklern, die das Internet verstanden haben und nebenher noch etwas Musik machen, ihre Hochblüte erreichen. Diese werden dann erst noch gratis zur Verfügung gestellt. Bleibt nur zu hoffen, dass dieselben Software-Entlwickler dann auch über „Originalität und Schöpfungshöhe“ entscheiden.

Am meisten freue ich mich jedoch auf die Aussicht, dass ich nach 14 Jahren Schonfrist nicht mehr gefragt zu werden brauche, ob irgendwelche Arschlöcher meinen Namen auf ihre Dreckscompilation schreiben und Musik, an deren Entstehung ich beteiligt war, darauf bannen dürfen.1

Ich denke, die bisherigen Fristen haben – abgesehen von den umstrittenen finanziellen Interessen – ihre guten Gründe, entwickelt von weisen Menschen und fussend auf dem Konzept der Menschenwürde. Stichwort: „Ach, wie gut ist es doch, dass er/sie das nicht mehr erleben musste“.

Bis diese Zeit kommt danke ich der Suisa für die Kohle.

Mit den besten Empfehlungen, MTDF

  1. selbstverständlich ist die Physische-Tonträger-Rhetorik spekulativ-metaphorisch zu verstehen [zurück]